Arbeitsschutzausschuss: Aufgaben, Teilnehmer und Nutzen


Gefährdung am Arbeitsplatz ist ein Thema das jeden von uns bewegt – der Arbeitsschutzausschuss hilft hierbei, Prozesse zu optimieren, Gefährdungen zu minimieren und den Arbeitsschutz aus verschiedenen Sichtweisen zu beleuchten.

Betriebe mit mehr als 20 Beschäftigten sind laut § 11 Arbeitssicherheitsgesetz verpflichtet, einen Arbeitsschutzausschuss zu bilden. Der Arbeitsschutzausschuss hat die Aufgabe, Anliegen des Arbeitsschutzes und der Unfallverhütung zu beraten. Er bietet also eine Plattform, um Maßnahmen zur Verbesserung des Arbeitsschutzes im Betrieb zu planen, zu koordinieren und zu evaluieren.

Der Ausschuss muss vom Arbeitgeber selbst gegründet werden und sollte quartalsweise tagen.

Im Arbeitsschutzausschuss müssen der Arbeitgeber oder ein von ihm Beauftragter, zwei vom Betriebsrat bestimmte Mitglieder des Betriebsrats, der Betriebsarzt, Fachkräfte für Arbeitssicherheit (Sifa) und Sicherheitsbeauftragte nach § 22 des Siebten Buches Sozialgesetzbuch vertreten sein. Hinzukommen eventuell weitere Vertreter von Beschäftigtengruppen (z.B Schwerbehintdertenvertretung) und anlassbezogen Experten.

Hauptziel beziehungsweise -nutzen des Arbeitsschutzausschusses ist die Weiterentwicklung des Arbeitsschutzes. Dafür bietet er eine regelmäßige Austauschplattform für die Vertreter aus unterschiedlichen Funktionsbereichen. Die berufenen Mitglieder haben hier die die Möglichkeit, den Arbeitsschutz in ihrem Betrieb aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten, Prozesse zu optimieren, Unklarheiten zu beseitigen und Kompromisse zu finden.

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